Dienstagfrüh telefonierten wir mit Eddi, der zuvor den ADAC kontaktiert hatte – man wird sich noch am selben Tag um ihn kümmern; er darf retour fliegen, sein T1 soll später per Rückholdienst kommen.
Nach dem Morgenkaffee verließen wir Brijesta; über Dubrovnik ging´s nach MNE und via Kotorbucht-Fähre weiter zum Mittagskaffee nach Petrovac. Kaum war Monika U.´s Keksdose geöffnet, tauchte zu aller Freude (und mit großem Hallo) endlich das fünfköpfige Team Nord auf, das gestern in Mlini auf
uns gewartet hatte – es gab viel zu erzählen… Die letzten 100 km bis zum bbf138-Ziel bummelten wir als vereinte 50-m-Kolonne durch Bar und malerische Balkan-Schluchten hinter Ulcinj zum langen albanischen Grenzstau bei Muriqan (was dem gelben Beach mit schwacher Batterie nicht bekam – er musste beim Stop-and-go öfters fremdgestartet werden). Immerhin: nach 40 Minuten waren wir erneut
ohne Kontrolle nach Albanien eingereist! Gut zwei Stunden später fühlten wir uns „zuhause“: wie üblich errichteten wir nun schon zum 15. Mal unser „Camp“ direkt neben dem »Arche Noah«-Kindergarten in Dobrac, dem nördlichen Stadtteil von Shkodër. Srs. Christina und Michaela erwarteten uns zum Abend-
essen (vgl. Tisch-Deko!) und hatten ihrerseits auch viel Gesprächsbedarf – im Klösterle wird es zweifellos niemals langweilig, was auch der 14jährige Antonio bestätigen könnte, der auf dem Foto rechts innig seinen neuen weißen Teddy herzt und wartet, dass auch wir endlich mit ihm spielen…